Was passiert, wenn Technologie und Kreativität nicht mehr nebeneinander arbeiten, sondern ineinandergreifen? Genau dieser Frage sind wir am 2. und 3. November 2026 beim Bertelsmann Tech x Creative Summit in Berlin nachgegangen. Unter dem Motto „CL/SH – Tech meets Creativity“ kamen im Bertelsmann Representative Office Unter den Linden Expertinnen und Experten aus Medien, Technologie und Kreativwirtschaft zusammen. Für uns war es ein besonderer Termin: Wir durften Storyvolt vorstellen und haben intensive Gespräche geführt.

Ein Summit mit klarem Fokus

Der Summit war um vier Themen aufgebaut, die zusammen zeigen, wie KI Arbeit und Kreation verändert:

  • CREATE: Wie KI kreative Möglichkeiten erweitert, von Video-Produktion bis Textveröffentlichung.
  • CODE: Wie sich Entwicklung und Prototyping verändern, wenn auch Kreative selbst bauen können.
  • CO-WORK: Wie KI Workflows, Zusammenarbeit und Organisationsstrukturen transformiert.
  • CONTROL: Welches Vertrauen, welche Governance und welche Verantwortung nötig sind, um Innovation sicher zu skalieren.

Besonders überzeugt hat uns die Mischung aus externen Perspektiven und echten Praxisbeispielen aus dem Bertelsmann-Konzern. Statt abstrakter Zukunftsvisionen ging es darum, was Teams heute bereits umsetzen, in Produktion, Redaktion, Produktentwicklung und im Geschäftsbetrieb.

Storytelling mit KI: Unsere Session

Im Programm des Summits war Storyvolt mit der Session „Future of Storytelling“ vertreten, gemeinsam mit woven. Darin ging es um die Frage, wie sich serielle Unterhaltung verändert, wenn KI an der Erzählung, Produktion und Ausspielung mitwirkt. Unser Blick: Die Geschichte bleibt das Zentrum. KI verändert, wie schnell, wie individuell und wie vielfältig Geschichten entstehen und zu Menschen gelangen können.

Genau hier liegt unser Ansatz bei Storyvolt. Mit der SEF-Plattform (Smart Entertainment Factory) automatisieren wir den Weg von der Trendanalyse über Text-, Audio- und Videoproduktion bis zur individualisierten Ausspielung. Unsere Inhalte, die LelaShorts, entstehen in Serien mit rund 50 Folgen à 1 bis 2 Minuten und sind als Text, Audio oder Micro Drama verfügbar. Der kreative Rahmen bleibt dabei bewusst im Mittelpunkt.

Gespräche, die weitergehen

Der Summit hat viele gute Gespräche ermöglicht: mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Bertelsmann-Umfeld, mit Teams, die vor ähnlichen Fragen stehen, und mit Menschen, die KI in Medienproduktion bereits im Alltag einsetzen. Aus vielen dieser Begegnungen sind konkrete Folgetermine entstanden. Wir freuen uns darauf, die Ideen aus Berlin in Pilotprojekte und Partnerschaften zu übersetzen.

Unsere wichtigsten Einsichten

Drei Gedanken nehmen wir aus Berlin mit:

  1. Kreativität braucht Struktur, nicht weniger. Die besten Beispiele zeigten, dass KI dort wirkt, wo Prozesse klar definiert sind und Kreative die Kontrolle über den künstlerischen Kern behalten.
  2. Die Grenze zwischen Tech und Creative wird durchlässiger. Wer Inhalte produziert, muss zunehmend verstehen, wie Systeme funktionieren. Und wer Systeme baut, braucht ein Gespür für Erzählung und Wirkung.
  3. Vertrauen ist eine Voraussetzung für Skalierung. Governance und Verantwortung wurden nicht als Bremse diskutiert, sondern als Bedingung dafür, dass Innovation dauerhaft funktioniert.

Ausblick

Der Summit hat uns in unserer Überzeugung bestärkt: Europa braucht eigenständige, skalierbare Antworten auf die Frage, wie serielle Unterhaltung im KI-Zeitalter entsteht. Wir nehmen aus Berlin viele neue Kontakte, Impulse und Gesprächspartner mit. Und wir freuen uns darauf, diese Impulse in die Weiterentwicklung von Storyvolt und der SEF-Plattform einfließen zu lassen.